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„Geschichte, Politik und Zeitgeschehen“ – das fasst es eigentlich ganz gut zusammen.

„Im Gegenlicht“ gibt es seit circa 2012, auch wenn einige Texte bis ins Jahr 2002 zurückgehen. Da es mich als Historiker und Politikwissenschaftler beruflich in die Wirtschaft verschlagen hat, lebe ich meine Faszination für die „öffentlichen Dinge“ und ihre Geschichte unter anderem hier aus. Durch das regelmäßige Verfassen von Buchbesprechungen komme ich auch sehr gut an Rezensionsexemplare heran. Das bewahrt mich vor dem finanziellen Ruin und gibt mir außerdem Zeit darüber nachzudenken, warum Neuerscheinungen grundsätzlich spannender sind als das, was bereits im Regal steht.

Ich bin ein Anhänger der liberalen Demokratie. Einteilungen in „Kosmopoliten“ und „Kommunitaristen“ mache ich nicht mit. Identitätspolitik begrüße ich. Wer vor „übertriebener“ Political Correctness warnt, die es durchaus geben mag, ist mir erstmal suspekt. Mich besorgt der Aufstieg politischer Kräfte, die die nach 1945 geschaffene Friedensordnung zu beseitigen trachten und ihre Konzepte aus der nationalistischen Mottenkiste beziehen – auch wenn ihr alter Wein in neuen Schläuchen präsentiert wird.

In meinen Texten zum Zeitgeschehen versuche ich den Abgründen des Populismus auf den Grund zu gehen. Neben vielen Buchrezensionen und Beiträgen zu Geschichte und Gegenwart des Parlamentarismus schweife ich auch gerne ab in die Tiefen der griechisch-römischen Antike, in der so vieles begann und die uns heute noch so viel zu sagen hat.

Das ist eine bunte Mischung und entspricht einer vielfältigen Interessenlage.

Also dann – wir lesen uns!

Oktober 2020