Hochkarätiges Frühlings-Programm

Nora Bossong mit einem Psychogramm meiner Generation (immer noch Anfang 40, hüstel), Josef Braml über „transatlantische Illusionen“ und eine nötig gewordene sicherheitspolitische Emanzipation Deutschlands und Europas, der wunderbare György Dalos mit einem längst überfälligen Buch über das „System Orbàn“, Ernst Piper mit einer gewohnt brillanten Essay-Sammlung zur deutschen Geschichte im Zeitalter der Extreme und Lukas Hermsmeier über „Amerikas neue Linke“ von Occupy über Black Lives Matter bis zu ganz konkret diskutieren Alternativen zum Kapitalismus in Joe Bidens USA.

Besonders aber freue ich mich auf Karl-Heinz Otts „Geschichte des reaktionären Denkens“. Nachdem er 2019 in „Hölderlins Geister“ bereits jenen urreaktionären „Dichter“ buchstäblich dem Erdboden gleichgemacht hatte, sind nun Spengler, Jünger, Carl Schmitt, Heidegger & Co. an der Reihe. Darf man denn das so einfach? Ja, unbedingt. Man sollte sogar! Denn wohin reaktionäres Denken führen kann, zeigt momentan nicht zuletzt der Moskauer Botox-Zwerg.

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