#IStandWithUkraine 

„Nie ist einer allein schuld”, „da gehören immer noch zwei dazu“, „die Situation ist nicht schwarz oder weiß“ …

So oder ähnlich hört man es viel in diesen Tagen. Menschen, die so argumentieren, nehmen für sich in Anspruch, „zu differenzieren“, die „Komplexität der Lage“ zu berücksichtigen, nicht in den Chor derer einzustimmen zu wollen, die eine „Dämonisierung“ Russlands betrieben.

Eine solche Sichtweise ist in einer Lage wie der jetzigen fatal.

Man kann sich lange unterhalten über rechtsextreme Bewegungen und Parteien in der Ukraine, über die NATO-Osterweiterung, über die Modernisierung der ukrainischen Armee durch die USA, über die Sprachpolitik gegenüber der russischen Minderheit, über die Rolle der Milizen, über Angriffe auf Roma und auf die LGBTQ-Community.

Aber in dem Moment, in dem Russland einen durch nichts zu rechtfertigenden Angriffskrieg gegen das Land beginnt, implizit sogar mit Atomschlägen droht, werden die Dinge schrecklich einfach.

Es gibt in dieser Situation für Demokrat:innen nur noch die eine Option: Nämlich die Unterstützung der Ukraine, die in diesem Moment über sich selbst hinauswächst und nicht nur sich selbst, sondern ein Prinzip verteidigt: Das Prinzip der liberalen Demokratie; „unsere Freiheit“, wenn man so will.

Das wird nicht ohne Folgen für die Ukraine selbst bleiben. Die Zukunft des Landes liegt klar im Westen; mit allem, was dazugehört.

So wie auch die Zukunft eines freien Russland im Westen liegt; irgendwann, nah oder fern, wenn Putin weg ist. Aber das ist eine andere Geschichte. Und die kommt später.

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